Google Autocomplete – sinnvoll ist subjektiv

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung gibt es eine Vielzahl an wichtigen und unwichtigen Tools. Einige sind kostspielig, andere günstig bzw. kostenlos – so wie die Google Auto-Vervollständigungs-Funktion. Diese Funktion ist eine gute Ergänzung beim Analysieren von Keywords. Durch die Vervollständigung wird offenbart, welches die häufigsten Wortkombinationen bei der Suche sind. Die Erkenntnis ist allerdings nicht immer positiv, wie im Falle von Bettina Wulff.

Bettina Wulff klagte, woraufhin der BGH  letztes Jahr ein Urteil fällte: Google muss in bestimmten Fällen das Anzeigen der Wort-Kombinationen verhindern und zwar, wenn die Persönlichkeitsrechte durch die automatische Vervollständigung verletzt werden. Allerdings gilt das Verhindern nur auf Hinweis des bzw. der Betroffenen. Das Urteil dazu liest sich hier.

Zu dem Thema veröffentlichte SEO united eine Studie über die Wirkung von negativen Autocomplete Vorschlägen. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass ein negativer Vorschlag, negativen Einfluss auf das gesuchte Unternehmen bzw. die gesuchte Person hat. Es wird vermutet, dass die Funktion negative Gerüchte unterstützt. Dabei zeigen die Vorschläge allein, dass die Wortkombination häufig bei der Suche eingegeben wird, die Wahrheit spielt dabei keine Rolle.

Es gibt allerdings auch amüsante Vorschläge, die uns sehr zum Schmunzeln bringen. Die Süddeutsche Zeitung recherchierte 12 lustige Auto-Vervollständigungen. Weitere amüsante Beispiele hat das Unternehmen Searchfactory grafisch dargestellt: