25. Mai 2020

SEO, SEA oder SEM – was ist der Unterschied?

Online-Marketing kommt nicht ohne Abkürzungen und englische Fachwörter aus. Das kann schon mal zu Verwirrung sorgen. Besonders die Begriffe SEO, SEA und SEM werden häufig über einen Kamm geschert – dabei stecken dahinter ganz verschiedene Maßnahmen, die dich bei der Vermarktung deines Online-Shops unterstützen können.

In diesem Blogbeitrag erfährst du, was hinter den unterschiedlichen Begriffen steckt und wie du es für deine Website einsetzen kannst.

SEO oder SEA – oder geht sogar beides?

SEM – Suchmaschinenmarketing

Die Abkürzung SEM leitet sich von dem englischen Begriff Search Engine Marketing ab. Übersetzt sprechen wir vom Suchmaschinenmarketing, einem Teilgebiet des Online-Marketings. Es umfasst alle Maßnahmen, die auf die gute Auffindbarkeit von Seiten über Suchmaschinen ausgelegt sind.

Laut der Datenplattform Statista nutzen knapp 18,5 Millionen deutschsprachige Personen täglich Suchmaschinen zur Informationssuche. Die Tendenz ist steigend.

Der beste Platz in den Suchergebnissen

„Auf den hinteren Seiten der Suchergebnisse kann man eine Leiche verstecken“, hört man oft von Online-Marketing-Managern. Der Spruch ist deshalb so treffend, weil Suchmaschinen-Nutzer ihre Antworten so schnell wie möglich erhalten wollen. Sie verzichten häufig auf jeden unnötigen Klick – wieso sollten sie sich auch die hinteren Suchergebnisse ansehen, wenn schon die erste vorgeschlagene Website hilfreich ist?

Es wird dir kaum etwas bringen, wenn deine Website auf der dritten Seite der Suchergebnisse herumdümpelt. Wenn dein Internetauftritt also von Suchmaschinennutzern gefunden werden soll, musst du darauf hinarbeiten, dass sie weit vorn zu finden ist.

Das kannst du dir mit Hilfe der zwei Teilbereiche des SEM erarbeiten: SEO und SEA.

SEO - Suchmaschinenoptimierung

SEO steht als Abkürzung für Search Engine Optimization, übersetzt: Suchmaschinenoptimierung. Ziel dieser ist es, eine Website so zu optimieren, dass sie in der organischen Suche möglichst weit vorne auftaucht. Die entsprechenden Maßnahmen beeinflussen also die Suchergebnisse, bei denen es sich nicht um geschaltete Werbung handelt.

Damit deine Website möglichst an erster Stelle unter den Anzeigen auftaucht, muss sie Google signalisieren, dass sie für Nutzer relevante Inhalte bietet.

Was sind SEO-Maßnahmen?

Wir geben dir im Folgenden ein paar Beispiele dazu, wie du deine Website optimieren kannst. Es gibt aber noch mehr und komplexere Möglichkeiten. Der Vorteil dieser Maßnahmen ist, dass sie dich nichts kosten.

  • Keywords

Ein zentrales Hilfsmittel dabei sind Keywords. Das sind die Suchbegriffe, die Internetnutzer in die Suchleiste eingeben.

Wenn du also Futter für Reptilien verkaufst, möchtest du über Suchbegriffe wie: „reptilienfutter“ „ernährung für echsen“ oder „terrarien für schlangen“ gefunden werden. Diese Keywords sollten also auf jeden Fall auf den entsprechenden Seiten deines Internetauftritts auftauchen.

Der erste Schritt im SEO ist also, herauszufinden, welche Keywords von deiner Zielgruppe häufig gesucht werden.

  • Überschriften

Achte IMMER auf treffende Überschriften. Die Nutzer müssen sofort wissen, um was es in deinen Texten oder auf einer Shop-Seite geht. Hier solltest du geschickt relevante Keywords unterbringen. Achte bei den Überschriften-Tags außerdem darauf, dass sich auf jeder Seite nur eine H1-Überschrift befindet.

  • SEO-Texte

Bestücke deinen Online-Shop und deine Website mit SEO-Texten. Diese sollten in erster Linie ansprechend für die Nutzer sein. Darüber hinaus sollten sie aber auch relevante Keywords enthalten. Wie du SEO-Texte am besten erstellst, kannst du in unserem Blogbeitrag „SEO-Texte 2020: Mit dem richtigen Content auf den Spitzenplatz“ nachlesen.

  • Bilder-SEO

Auch Bilder müssen immer zum Inhalt passen und diesen ergänzen. Egal, ob Dateiname, title- oder alt-tag oder Bildunterschrift – achte darauf, dass die Texte zum Bildinhalt passen. Auch hier kannst du Keywords unterbringen.

  • Ladezeiten

Deine Seite sollte nicht zu lange brauchen, um sich aufzubauen. Schnelle Ladezeiten werden von Nutzern und auch von Google bevorzugt.

  • Mobile first

Der Trend geht zum Smartphone – die meisten Suchanfragen erfolgen über mobile Endgeräte. Deshalb bevorzugt Google Seiten, die darauf optimiert sind. Das solltest du auch beherzigen, wenn du aus einer Branche kommst, bei der die Desktop-Suche bevorzugt wird. Optimiere deine Seite auf jeden Fall so, dass sie auch auf dem Handy ansprechend ist und gut funktioniert

  • Meta Descriptions

Meta Descriptions tauchen in den Suchergebnissen direkt unter dem Link zu deiner Website auf. Sie sollen Nutzer dazu animieren, sich für den Klick auf deine Seite zu entscheiden. Je häufiger das erfolgt, desto wichtiger wird sie von Google eingestuft. Wie genau du Meta Descriptions erstellst, die sich auf dein Ranking auswirken, erfährst du in unserem Blogbeitrag: „Meta Descriptions – weil der erste Eindruck zählt“.

  • Interne Verlinkungen

Sorge dafür, dass innerhalb deiner Seite ein logisches Netz aus Verlinkungen entsteht. Du hast einen Text über die richtige Verwendung eines deiner Produkte geschrieben? Dann verlinke es darunter.

SEA – Suchmaschinenwerbung

Bei SEA (Search Engine Optimization) handelt es sich um Suchmaschinenwerbung. Je nach Suchanfrage gibt es bis zu vier Anzeigen über und bis zu drei unter den organischen Suchergebnissen. Manchmal befindet sich auf der rechten Seite oder über den Suchergebnissen außerdem eine Anzeigen-Box mit Produktbildern.

Um auf einem dieser Plätze gelistet zu werden, musst du etwas Geld in die Hand nehmen: Über Google Ads hast du verschiedene Möglichkeit, für einen guten Werbeplatz zu zahlen. Neben dem Auftauchen unter bestimmten Keywords kannst du dir auch Banner (Display Ads) auf anderen Internetseiten buchen.

Eine Möglichkeit, wie deine Anzeige ausgespielt wird. Erst darunter starten die organischen Suchergebnisse.

Die Bezahlung erfolgt über „Cost-per-click“, du zahlst also nur, wenn ein Nutzer über einen Klick auf deine Anzeige auf deine Seite gelangt. Wie sich die Preise pro Klick zusammensetzen hängt dabei von der Konkurrenz ab.

SEA – darauf musst du achten

Genau wie bei SEO funktioniert SEA über Keywords. Die Anzeige wird so optimiert, dass sie zu einem bestimmten Suchbegriff ausgespielt wird. Eine ausführliche Keyword-Recherche vor der Erstellung ist also auch hier unerlässlich.

Erstelle auf jeden Fall qualitativ hochwertige Anzeigentexte. Schließlich sollen die Nutzer deine Anzeige nicht nur sehen, sondern auf sie klicken – und das passiert nur, wenn sie sich auch angesprochen fühlen. Stelle dir vor der Erstellung also folgende Fragen:

  • Was ist meine Zielgruppe?
  • Welche Keywords nutzt sie häufig?
  • Wie wollen die Nutzer angesprochen werden?

SEO und SEA – Gegenüberstellung

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Du bist nicht sicher, ob SEO oder SEA? Kein Problem – wir machen beides. Deshalb können wir dich angemessen beraten und dir eine perfekte Strategie aus beiden Möglichkeiten zusammenstellen.

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