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9 praktische Keyword-Recherche-Tools auf einen Blick

Rätselraten und SEO passen nicht zusammen – da ist schon mehr nötig als die kopflose Wahl irgendwelcher Begriffe. Aber das weißt du ja sicherlich schon aus unserem letzten Beitrag Keyword-Recherche: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Einsteiger 🙂 (Falls nicht: Schnell hin da!)

Damit die Umsetzung erfolgreich ist, brauchst du aber das ein oder andere Keyword-Recherche-Tool: Und genau diese stellen wir dir hier vor. In der Liste findest du sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Werkzeuge. Außerdem haben wir sie nach Funktion aufgeteilt – je nach Arbeitsweise kann diese nämlich variieren.

Welche Tools zur Keyword-Recherche gibt es?

Solltest du dich schon ein bisschen informiert haben, wird dir auffallen: Spezielle Programme gibt es zuhauf. Gar nicht so leicht, da durchzublicken. Von kostenlos bis sehr hochpreisig, mit unterschiedlichen Funktionen ... ja, was genau braucht man da denn jetzt?

Grundsätzlich lohnt es sich, verschiedene Keyword-Recherche-Tools auszuprobieren. Wichtig ist, dass DU damit gut arbeiten kannst. Allerdings solltest du mindestens ein Werkzeug dabei haben, das Suchvolumen und Konkurrenzfähigkeit eines Begriffs einschätzen kann. Wenn du regelmäßig und ausführlich Suchmaschinenoptimierung betreibst, wirst du früher oder später mehrere Tools nutzen, um deine Recherche zu prüfen. Außerdem kann je nach Anbieter der Fokus auf unterschiedlichen Herangehensweisen liegen.

Wir haben daher Top Keyword-Recherche-Tools nach Funktion für dich zusammengetragen.

"Klassische" Keyword-Tools

Wie häufig wird monatlich nach einem bestimmten Begriff gesucht? Wie groß ist die Konkurrenz zu einer Suchanfrage? Wird nach einem Thema im Sommer häufiger gesucht als im Winter? Diese Fragen kann dir ein – wir nennen es mal – klassisches Keyword-Recherche-Tool beantworten.

Im vorherigen Absatz haben wir ja schon erwähnt, dass du ein solches auf jeden Fall nutzen solltest. Es gibt dir grundlegende Informationen, mit denen du arbeiten kannst. Dazu gehören in der Regel:

Suchvolumen: Wie häufig wird durchschnittlich monatlich nach dem entsprechenden Keyword gesucht?

Konkurrenz: Wie hoch ist die Chance, deine Mitbewerber zu überholen? Eignet sich ein Nischenkeyword vielleicht besser?

Trend: Wie entwickelt sich die Suchanfrage? Gibt es Zeitspannen, in denen häufiger danach gesucht wird? Verspricht es temporären oder langfristigen Erfolg?

Cost-Per-Click (CPC): Was würde es kosten, Werbung mit Google Ads auf dieses Keyword zu schalten?

Keyword-Vorschläge: Welche ähnlichen Suchanfragen werden von Nutzern durchgeführt. Welche Fragen stellen sie?

Diese Keyword-Recherche-Tools arbeiten sehr ähnlich. Deshalb erfährst du im Folgenden vor allem, welche Funktionen du für welchen Preis bekommst.

1 Ubersuggest

Kostenlose Version

Das Tool Ubersuggest ist begrenzt kostenlos nutzbar. Mit dieser Version kannst du 3 Anfragen pro Tag stellen. Außerdem erhältst du nur Zugriff auf 100 zu deiner Suchanfrage passenden Keywords. Was du aber immer siehst sind Suchvolumen, CPC und Konkurrenzfähigkeit.

Kostenlose Ansicht von Ubersuggest

Test- und bezahlte Version

Du hast die Möglichkeit 7 Tage lang kostenlos alle Funktionen des Programms auszuprobieren. Danach zahlst du je nach gewünschten Anforderungen 29, 49 oder 99 € monatlich. Die Funktionen gehen in diesem Fall über die reine Keyword-Recherche hinaus. Das Tool ist vielmehr ein Allrounder (mehr von diesen erfährst du weiter unten). Du kannst beispielsweise mehrere Websites verwalten, Wettbewerbsanalysen durchführen und Backlinks im Blick behalten.

Als Einsteiger solltest du dich vielleicht nicht sofort mit so vielen Funktionen rumschlagen. Wenn du dein SEO-Wissen vertiefen möchtet, kann das aber durchaus praktisch sein.

2 keywordtool.io

Kostenlose Version

Das Tool ist kostenlos sehr eingeschränkt nutzbar. Du siehst in erster Linie Vorschläge, die sich aus deinem Keyword zusammensetzen – und selbst diese sind limitiert. In diesem Fall erhältst du das Suchvolumen, Trend-, Konkurrenz- und CPC-Angabe für dein eingegebenes Keyword. Alles andere ist nicht einsehbar.

Kostenlose Ansicht für keywordtool.io

Gegen Bezahlung (69 - 159 $ pro Monat (etwa 59 - 136 €):

Wie viel du zahlst ist abhängig davon, welche Funktionen du nutzen möchtest. Je mehr du investierst, desto mehr Suchanfragen kannst du täglich tätigen. Auch die Gesamtmenge der angefragten Keywords und der User Accounts geht damit einher. Außerdem kannst du nur bei den höheren Bezahlversionen CPC und Google-Ads-Konkurrenz-Daten einsehen.

3 keyword-tools.org

Auf der Seite keyword-tools.org kannst du kostenlos Suchvolumen, CPC und Wettbewerb abfragen. Genau wie bei den anderen Werkzeugen werden dir mehrere Keyword-Vorschläge in Kombination mit dem von dir eingegebenen Begriff gemacht.

Kostenloses Keyword-Recherche-Tool
Optimal für den Einstieg
Diese "klassischen" Tools sind die Grundlage der Keyword-Recherche. Sie allein geben schon viel Aufschluss darüber, ob sich ein Schlüsselwort eignet. Darüber hinaus findest du viele Ideen für weitere Optimierungen. Als Einsteiger kannst du mit einem kostenlosen Tool anfangen und wenn es dann Ernst wird, ganz einfach umsteigen.

Google als Keyword-Finder

Wer weiß besser, was Suchmaschinennutzer wollen, als Google selbst? Eben ... keiner. Deshalb gibt es eine Reihe an Möglichkeiten, die das Unternehmen dir als Keyword-Recherche-Tool anbietet:

4 Keyword Planner

Dieses Tool übernimmt eine ähnliche Funktion wie die oben genannten. Es gibt allerdings ein fettes ABER: So richtig lohnt sich die Nutzung nur, wenn du Werbung schalten möchtest. Der Keyword-Planer ist nämlich Teil von Google Ads.

Früher war es ein beliebtes kostenloses Keyword-Recherche-Tool. Heute lässt es sich nicht mehr losgelöst von der eigentlichen Funktion nutzen. Wenn du sowieso vorhast, Kampagnen zu starten – go for it. Das Programm zeigt dir Suchvolumina an, ist aber vor allem auf den Cost-per-Click (CPC) ausgerichtet. Denn der ist sehr wichtig beim Schalten von Werbung über Google Ads.

Du hast mit Werbung nichts am Hut? Dann solltest du lieber eines der oben genannten Keyword-Recherche-Tools wählen.

Preis: Abhängig von deinem eingeplanten Werbe-Budget.

5 Google Trends

Auf der Seite von Google Trends erfährst du, welche Keywords gerade besonders häufig genutzt werden. Du kannst aber auch einen bestimmten Begriff eingeben und daraufhin überprüfen. Dabei erfährst du, in welchen Regionen und Monaten das Suchwort besonders beliebt ist.

Das Tool ist eine gute Ergänzung, um Ideen zu bekommen. Außerdem bekommst du einen guten Einblick in die mögliche zukünftige Entwicklung des Keywords.

Preis: kostenlos

6 Die Suchmaschine als Keyword-Recherche-Tool

Auch die Suchmaschine selbst kann als Keyword-Recherche-Tool hilfreich sein. Es gibt sogar gleich mehrere Möglichkeiten dafür:

Google Suggest

Sicher ist dir schon aufgefallen, dass unter der Suchleiste Vorschläge auftauchen, wenn du eine Anfrage eingibst. Dabei handelt es sich um die Funktion Google Autocomplete. Diese schlägt dir bereits beim Tippen alternative Suchanfragen an, die häufig getätigt werden.

Google Suggest als Tool zur Keyword-Recherche

Preis: kostenlos

Ähnliche Fragen

In den Suchergebnissen findest du außerdem Fragen, die im Zusammenhang mit deinem Keyword häufig gestellt werden. Das hilft dir, die Nutzerintentionen zu verstehen. Außerdem kannst du Ideen bekommen, welche weiteren Inhalte zum Thema relevant sein könnten.

Ähnliche Fragen bei Google

Preis: kostenlos

Verwandte Suchanfragen

Auch praktisch: Unter den Suchergebnissen werden dir Suchanfragen angezeigt, die deiner getätigten ähneln.

Preis: kostenlos

Ergänzung 
Alle hier aufgezeigten Tools sind eine gute Ergänzung zum "klassischen" Werkzeug. Da sie kostenlos sind, hast du nichts zu verlieren, wenn du mal einen Blick reinwirfst. Oft bekommt man hier eine Idee davon, was Nutzer wirklich interessiert, welche Fragen sie stellen und wie man sie am besten erreicht.

Keyword-Recherche-Tools für Nutzerfragen

Auf der Suche nach Long-Tail-Keywords? Die klassischen Keyword-Recherche-Tools zeigen dir oft auch entsprechende Beispiele. Vor allem bei der Texterstellung kann dir das folgende Tool aber helfen:

7 Answerthepublic

Welche Fragen stellen sich Menschen, die nach einem Keyword suchen? Das findest du mit answerthepublic raus. Das Tool visualisiert diese Suchanfragen. So kannst du deine Inhalte noch besser an deinen Nutzern ausrichten.

Schon mit der kostenlosen Version funktioniert das gut. Allerdings kannst du nur zwei Suchanfragen pro Tag stellen.

Es gibt außerdem drei Pro-Varianten. Mit diesen profitierst du von unlimitierten Suchen und Nutzerzugängen. Je nach Version kannst du außerdem beispielsweise eine unterschiedlich lange Liste an Neuerungen eines Keywords per Mail zugeschickt bekommen. Die teuerste Version beinhaltet außerdem eine Schulung.

Das Keyword-Recherche-Tool lässt sich wunderbar gelegentlich kostenlos nutzen. Für eine Dauernutzung empfiehlt es sich, auf die Pro-Version zurückzugreifen.

answerthepublic: Keyword-Recherche-Tool

Preis: Eingeschränkt kostenlos oder 99 bis 399 $ (85 - 340 €) pro Monat – abhängig von den gewünschten Zusätzen.

Content auf Nutzer zugeschnitten
Die mit diesem Tool erarbeiteten Fragen lassen sich super als Zwischenüberschriften in Texten nutzen. Die Antworten darauf interessieren viele Menschen – umso besser, wenn du sie übersichtlich aufbereitest. Gerade bei der Erstellung von SEO-Texten ist das Tool sehr praktisch. Die täglich limitierten Anfragen reichen aus, wenn du hin und wieder Hilfe für einen Text benötigst.

Für Profis: Komplexe Keyword-(Recherche)-Tools

Wenn du dein SEO-Wissen auf das nächste Level heben möchtest, könnte ein Allrounder-Werkzeug für dich optimal sein. Ein solches kann noch mehr als einzelne Informationen rausspucken. Seitenanalysen, Vergleiche mit der Konkurrenz und viel mehr ist damit möglich.

Solche Keyword-Recherche-Tools richten sich vorrangig an Agenturen und andere Profis – oder Menschen, die ein solcher werden möchten.

8 Sistrix

14-tägige kostenlose Testversion:

Alle von Sistrix angebotenen Module kannst du zwei Wochen lang testen – und davon gibt es einige. Dazu gehören auch Keyword-Recherche-Tools, die dir Suchvolumen und Co. anzeigen. Außerdem kannst du den Status deiner Website prüfen und die Onpage-Optimierung verbessern. Auch geschaltete Ads kannst du auswerten, Content-Ideen erhalten und viel mehr.

Bezahlversion (100 € pro Modul, ab 3 Modulen Sparpreise)

Wie schon erwähnt, gibt es verschiedene Module, die du einzeln buchen kannst. So kannst du dir die Funktionen, die du brauchst, flexibel zusammenstellen. Explizit die Keyword-Tools sind im SEO-Modul inbegriffen.

9 Ahrefs

Eine Woche für 7 $ (etwa 6 €) testen, danach 99 $ - 999 $ (85 - 855 €) pro Monat

Das Tool wird auch von Agenturen genutzt und kann dementsprechend viel: Neben dem Keyword-Explorer gibt es viele weitere Funktionen – von Seitenanalysen über Content-Reports bis hin zu Domain-Vergleichen. Als Einzelperson oder kleines Unternehmen reicht vermutlich ein günstigerer Ahrefs-Tarif für dich.

Allround-Lösungen sind nicht für jeden etwas
Es gibt noch weitaus mehr professionelle SEO-Tools wie SEMrush oder Moz. Diese haben viele unterschiedliche Funktionen und eignen sich daher eher für den professionellen Gebrauch. Agenturen und SEO-Profis arbeiten mit diesen Werkzeugen. Am besten stellst du dir also die Frage: Bin ich schon so weit?
Diese Marken schenken uns ihr Vertrauen
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